Informationszentrum Harsdorfer Schlößchen

Adresse:
Freiherr-von-Harsdorf-Str. 23

91174 Spalt-Enderndorf am See

Kommunikation:
Telefon: 09175 688
Telefax: 09175 825

info.enderndorf@landratsamt-roth.de

www.urlaub-roth.de

Informationszentrum Harsdorfer Schlößchen
Beschreibung:

HERZLICH WILLKOMMEN

Das Informationszentrum Harsdorfer Schlößchen ist für touristische Belange über die Sommersaison in der nördlichen
Region am Großen Brombachsee und Igelsbachsee eine bekannte und beliebte Anlaufstelle. Während der Wintermonate,
November bis März, ist das Informationszentrum geschlossen.

ÖFFNUNGSZEITEN
April bis Oktober:
Mo.–Sa.                  09.00–12.30 Uhr
Mo. / Di. / Do. / Fr.  14.00–17.00 Uhr


Auf Ihren Besuch freut sich das Team des Informationszentrum Harsdorfer Schlößchen
in Enderndorf am Großen Brombachsee und Igelsbachsee.

 

DAS INFORMATIONSZENTRUM HARSDORFER SCHLÖSSCHEN

Der Bau der fränkischen Seen hat unsere Landschaft umgestaltet und den Landkreis Roth verändert. In einer ehemals
landwirtschaftlich geprägten Region wurde der Tourismus zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig.

Bereits 1990 entschied sich der Landkreis daher, das Harsdorfer Schlößchen in Enderndorf, ein zu diesem Zeitpunkt
schon einige Jahre leerstehendes, denkmalgeschütztes Gebäude, von der Stadt Spalt zu kaufen und zu einer
Tourismuszentrale umzubauen. Enderndorf, in einer herrlichen Landschaft, unmittelbar am Brombachsee und
Igelsbachsee gelegen, sollte eine wegweisende touristische Einrichtung bekommen, als wichtige Anlaufstelle des
Landkreises Roth für seine Gäste.

Nach anderthalbjähriger Bauzeit wurde am 26. Mai 1995 das umgebaute und restaurierte Gebäude als
Informationszentrum Harsdorfer Schlößchen feierlich eröffnet.

Im Informationszentrum Harsdorfer Schlößchen im Zweiseenort Enderndorf am See, ausgezeichnet mit dem Qualitätssiegel
„ServiceQualität Deutschland“, informieren wir über freie Zimmer und Ferienwohnungen, Wander- und Radwege,
Windverhältnisse und Wassertemperaturen der Seen, aktuelles Veranstaltungs- und Kinoprogramm und noch vieles mehr,
auch über die Grenzen des Landkreises Roth hinaus.

Einen besonderen Service für Radfahrer bietet unser Stromtreter-Ladepunkt. Unseren Gästen steht zudem ein Computer
zur kostenlosen Nutzung des Internets zur Verfügung.

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RUNDGANG DURCH DAS HARSDORFER SCHLÖSSCHEN

ERDGESCHOSS


  Neben umfangreichem Prospekt- und Kartenmaterial über den
  Landkreis Roth, die Stadt Spalt, das Fränkische Seenland und
  den Naturpark Altmühltal erhalten Sie an der Infotheke auch
  Angelscheine, Wochenparkscheine, Postkarten, Briefmarken
  u.v.m.

 

                        Um unseren kleinen Gästen die Wartezeit zu verkürzen,
                        befinden sich verschiedene Spielsachen, Kinderbücher
                        und eine Schulbank aus vergangener Zeit in der eigens
                        für Kinder eingerichteten Spielecke.







Im Eingangsbereich stehen Besucher-Toiletten, Wickelmöglichkeit und ein Behinderten-WC zur Verfügung.


OBERGESCHOSS

Im Obergeschoss des Harsdorfer Schlößchen finden Sie einen Saal, der für Tagungen, Seminare, Work-Shops, Ausstellungen und Versammlungen gebucht werden kann.
Zwei Glas-Vitrinen im Flur stehen für kleinere Ausstellungen jeder Art zur Anmietung bereit.

Der Leseraum beherbergt heimatkundliche Literatur und diverse Kinderbücher, die ausgeliehen werden können. Hier bietet sich auch die Gelegenheit anhand von
Filmen Wissenswertes und Interessantes über die Urlaubs-Region Fränkisches Seenland zu erfahren.


 

HOFRAUM/GARTEN

Im Eingangsbereich vor dem Informationszentrum Harsdorfer Schlößchen informieren wir unsere Besucher an zwei Schaukästen über die aktuelle Zimmerbelegung
sowie über Veranstaltungen und wichtige Hinweise.

Am Info-Terminal können freie Quartiere und Wissenswertes über die Region, auch außerhalb der Öffnungszeiten, abgerufen werden.

Gemütlich in der Sonne verweilen lässt es sich im rückwärtigen Teil des Hauses auf der Sitzgruppe im Garten inmitten von Blumenbeeten, Brombeeren und Haselnusssträuchern.



 

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TAGUNGEN

„In historischen Mauern tagen und gleichzeitig das Urlaubsflair genießen“ macht eine Tagung zum besonderen Erlebnis.


TAGUNGSRÄUME

      Saal im 1. Obergeschoss:                                                                                         Leseraum im 1. Obergeschoss:
      Fläche 48 m², Höhe 2,82 m,                                                                                      Fläche 27 m², Höhe 2,88 m,
      Stuhlreihen – 50 Sitzplätze oder                                                                                 Stuhlreihen – 20 Sitzplätze oder
      Block – 28 Sitzplätze                                                                                                 Block – 12 Sitzplätze

 



       TAGUNGSTECHNIK                                                                                                   TAGUNGSPREISE
       • Leinwand                                                                                                              • Saal
       • Pinnwand                                                                                                              Tagespreis 60,- €
       • Beamer                                                                                                                 Halbtagespreis 30,- €
       • Kopiergerät
       • Overheadprojektor                                                                                                 • Leseraum
       • Fernseher                                                                                                             Tagespreis 40,- €
       • Stellwände                                                                                                            Halbtagespreis 20,- €
       • Moderatoren-Koffer
       • Flip-Chart                                                                                                              Zzgl. 10,- €/Tag für Räum- und Spülgebühr
       • Rednerpult
       • DVD-Player
       • Internet-Anschluss

Bei Anmietung außerhalb der Öffnungszeiten:
Mo.–Sa. 09.00–12.30 Uhr,
Mo. / Di. / Do. / Fr. 14.00–17.00 Uhr,
sind Personalkosten zu begleichen

Preise für Catering werden bei Buchung mitgeteilt.


CATERING
• Alkoholfreie Tagungsgetränke, Kaffee und Tee werden vor Ort für Sie bereitgehalten
• Die Gaststätten/Cafés vor Ort liefern auf Wunsch Käse- u. Wurstplatten, belegte Brötchen, Brezen, 
  Kuchen, Gebäck etc.
• Die örtliche Gastronomie hält Gruppenspeisekarten für Sie bereit und reserviert gern Plätze zum 
  Mittag- und Abendtisch


PARKMÖGLICHKEITEN
• Pkw-Plätze gebührenfrei: bis 2 Stunden direkt neben dem Harsdorfer Schlößchen
• Bus-Plätze gebührenfrei: direkt an der Bushaltestelle neben dem Informationszentrum Harsdorfer Schlößchen
  (Ein- und Ausstieg).


ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN
Bieten Hotel, Gasthöfe und Privatpensionen sowie Ferienwohnungen direkt im Ort oder wenige Kilometer entfernt.


RESERVIERUNG
Bitte setzen Sie sich bezüglich einer Reservierung mit uns in Verbindung:
Tel. 09175 688
Fax 09175 825
info.enderndorf@landratsamt-roth.de

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AUSSTELLUNG

Kostenlose Präsentationsmöglichkeiten für kreative Ausstellungen aller Art.
Flächen im Saal (48 m²), im Leseraum (27 m²) sowie
im Treppenhaus und Eingangsbereich.
Stabile Stellwände mit Halterung und abschließbare Vitrinen werden bereitgestellt.




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ZUR GESCHICHTE ENDERNDORF

Im Ortsnamen Enderndorf kommt das Wort „ender“, mittelhochdeutsch enet = drüben, jenseits, vor. Noch heute gibt es im
Dialekt das Wort enterhalb. Enderndorf ist demnach das Dorf enterhalb des Bergrückens von Spalt. Über Jahrhunderte hatten
die Menschen hier vom Ertrag ihrer Äcker und Wiesen gelebt.

1347 erstmals urkundlich erwähnt, erfuhr Enderndorf, wie die meisten von Landwirtschaft geprägten Orte, seine erste größere
Ausweitung im 20. Jahrhundert.

Im Mittelalter war Enderndorf ein Weinbauerndorf. Noch heute ist diese Geschichte unter anderem an der Nachbarschaft zu Spalt,
Großweingarten und dem Flurname Weinberg sowie den in Richtung Ottmannsberg noch im Wald sichtbaren alten Weinterrassen
abzulesen. Jedoch schon Anfang des 16. Jahrhunderts überflügelte der Hopfenbau den Anbau von Wein. Höhere Anforderungen
an den Wein sowie der verstärkt aufkommende Bierkonsum bewirkten in Enderndorf den Übergang zur Hopfenwirtschaft.
Enderndorf gehört zum Hopfensiegelbezirk Spalt und hatte ein eigenes Hopfensiegel.

Die Siegelung wurde bereits um 1700 aufgenommen. 1890 wird berichtet, betrug die jährliche Produktion von Hopfen
ca. 300 Ballen. Ende des 19. Jahrhunderts waren über zehn Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche dem Hopfen vorbehalten.
1956 nur noch etwas mehr als 5 Prozent und heute wird von keinem Enderndorfer Landwirt mehr Hopfen angebaut.

 

DIE GESCHICHTE DES HARSDORFER SCHLÖSSCHEN


  Über viele Jahrhunderte scharte das Herrenhaus als Mittelpunkt des Dorfes seine Bauern wie eine Glucke ihre Küken rings um sich.
  1515 wurde das Harsdorfer Schlößchen erstmals urkundlich erwähnt, als die Familie Fütterer, die damaligen Dorfherren, bekundete
  „ihren Sitz oder Herrenhaus, so vormals in solchen Dorf gestanden und durch Kriegswirren und Prunst vergangen ist, wiederrum
  aufzubauen mit einem steinernen Fuß von 40 Schuh in der Bierung.“

  Durch Heirat kommt Enderndorf 1649 an Hans von Willibald von Haller. 1673 bringt seine Tochter Maria Dorf und Schloss in die Ehe
  mit Christoph Andreas Harsdorf. Der neue Grundherr legte sich nun auch den Zunamen „von Enderndorf“ bei. Über 200 Jahre waren
  die Harsdorf von Enderndorf Schloßherren und damit Grund-, Dorf- und Gemeindeherren.

  Die Familie Harsdorf verkaufte das Schloss 1903 an die Enderndorfer Gemeinde, die darin ihre Schule nebst Lehrerwohnung einrichtete.
  Ein erneuter Umbau erfolgte 1958. In der Folge wurde auch ein Geschäftslokal der Raiffeisenkasse untergebracht. 1990 kaufte der
  Landkreis Roth das Schloss von der Stadt Spalt, zu der Enderndorf 1972, im Zuge der Gebietsreform, gekommen war.

 

 

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DAS FRÄNKISCHE SEENLAND – DIE ENTSTEHUNG EINER NEUEN LANDSCHAFT

Das malerisch in einem ausgebauchten Seitental des Igelsbaches liegende Enderndorf wurde durch die Aufstauung
von Brombachsee und Igelsbachsee zum Stranddorf. Zu verdanken hat der Ort diese Wandlung einer umfangreichen
wasserbautechnischen Maßnahme.

Das Land südlich der Donau ist wasserreich. Hohe Niederschläge bei mäßiger Verdunstung, zusammen mit dem
Schneerückhalt in den Alpen, sorgen für ergiebige Abfl üsse. Weite Teile Frankens haben dagegen unterdurch-
schnittliche Niederschläge. Deshalb beschloss der Bayerische Landtag am 16. Juli 1970 einen überregionalen
Wasserausgleich zwischen Donau und Main zu schaffen. Der Grundstein für das Fränkische Seenland war gelegt.

Seit dem Abschluss der Arbeiten Ende der 90er Jahre stellen zwei unabhängige Systeme aus Rothsee und
Main-Donau-Kanal auf der einen, sowie aus Altmühlsee, Igelsbachsee, Kleinem und Großem Brombachsee auf der
anderen Seite diesen Wasseraustausch sicher.

Gleichzeitig entstand eine einzigartige Ferienregion von überregionaler Bedeutung.





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generiert am 23.02.2018 15:05:22 ­